LESERBRIEFE

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Erhöhung Mehrwertsteuer schadet

Zur Erhöhung der MWSt für die 13. AHV-Finanzierung resp. Armee

Im zweiten Weltkrieg musste der Bundesrat eine Warenumsatzsteuer einführen, um die Armee auf Vordermann zu bringen. Nach dem Krieg wurde sie nie mehr abgeschafft. 1995 wurde aus der WUST die Mehrwertsteuer mit damals 6.5 Prozent. Heute zahlen wir 8.1 Prozent auf Waren und Dienstleistungen. Der Bundesrat plant eine Erhöhung auf 9.6 Prozent, um die 13. AHV-Rente und die Armee finanzieren zu können.

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Kopf – Bauch – Herz

Zur Abstimmung über die Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» (Nachhaltigkeitsinitiative) vom 14. Juni

Bundesrat Jans spricht von Chaos. Tatsächlich haben wir seit der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 ein Chaos bei der unkontrollierten Zuwanderung. Statt wie im Jahr 1999 versprochen, kamen nicht 8'000, sondern letztes Jahr netto 80'000 Migranten in unser Land. Jedes Jahr wandert mindestens eine Stadt in der Grösse wie St. Gallen in die Schweiz ein.

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Gesetzesbruch

Zum Erwerb des Grundstücks Nr. 1601, Ingenbohl, durch den Bezirk

An der Schwyzer Bezirksgemeinde spürte man an den Voten, dass bei dieser Vorlage etwas nicht stimmen kann. Darum habe ich sämtliche Dokumente, die man auf dem Portal des Bezirk Schwyz findet, studiert und erkannt: Es wurde nicht die ganze Wahrheit erzählt.

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Spiel ohne Grenzen?

Ja zur Volksinitiative «Keine 10 Millionen Schweiz»

Als ich geboren wurde, betrug die Bevölkerung in der Schweiz 6 Millionen Einwohner, jetzt sind wir bereits bei 9.1 Millionen angekommen, 50% mehr als damals. Schleichend spürt jedermann die Konsequenzen dieser stetigen Zunahme, beim Verkehr, beim Wohnungsmangel, überall.

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Wahrnehmungsfehler

Zum Leserbrief «Verantwortungslos» von Kai Reichmuth

Politik bedeutet festlegen der gemeinsamen, höheren Ziele. Parteikämpfe sind Zeitverschwendung. Hier die Fakten aus Sicht der SVP Gemeinde Schwyz.

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Schwindelfrei auf den Schuldenberg?

Zur Ausgabenbewilligung Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Seewen am 8. März 2026

Für die Erschliessung des ESP Seewen ist die Muotabrücke West nötig und bereits entschieden, die SVP befürwortet diese Brücke im Zusammenhang mit der Industrie und der Sportanlage im Wintersried. Sie kostet für die Gemeinde Schwyz 10 Mio brutto und netto 6 Mio Franken. Die Gesamtkosten für die Erschliessung des ESP Seewen betragen also 76 Mio brutto und 34 Mio Franken netto.

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«Ehepaar-Trumpfkarte»

Zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung vom 8. März 2026

Die «Heiratsstrafe» ist seit 1984 ein Thema und auf Stufe Kantone wurde dies gelöst. Sogar der «Nein-Sager Kanton Schwyz» kennt das Teilsplittingmodel für Ehepaare. Das ist eine Art «Ehepaar-Trumpfkarte» in dem alle Einkünfte summiert und danach mit dem Faktor 1.9 geteilt werden. Das ergibt den (Steuer-) Satzbestimmenden Tarif für die gemeinsamen Einkünfte. Diese Lösung ist einfach und genial und wäre auch das Musterbeispiel für die Bundessteuer. Die Abzüge müssten beim Bund da und dort angepasst werden, damit eine gleichberechtigte Besteuerung gegenüber Unverheirateten entsteht.

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Zweimal Ja

Zur Abstimmung vom 8. März 2026

Alle Privathaushalte in der Schweiz bezahlen heute eine Zwangsgebühr von 335.- Franken. Der Bundesrat will diese Gebühr ab 2029 auf 300.- Franken senken, was der SRG nicht weh tut, weil die Bevölkerung seit 20 Jahren wächst und wächst. Wegen der Bevölkerungszunahme hätte die SRG selbständig die Gebühren schon lange senken müssen, stattdessen hat man sich einen feudalen Betrieb dank Zwangsgebühren eingerichtet.

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Friedenstauben spalten?

Zum Artikel Ukraine-Verhandlungen von Kurt Pelda

Die Artikel von Kurt Pelda fallen mir immer wieder durch mangelnde Präzision und ausgewählte Wortwahl auf. Menschen wie ich, die sich für Frieden einsetzen, werden als Putin-Freund bezeichnet. Verhandlungsleute werden als inkompetent dargestellt. In einem Krieg werden Gebiete erobert oder verloren. Pelda spricht von Gebietsabtretungen, die man nicht will, mit welcher Macht? Warum hat man vorher die Bevölkerung unterdrückt, und jetzt will man sie zurückhaben?

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Scheibenfehler

Zum Artikel «Bahnhofstrasse: SVP setzt auf Genossenschaften» vom 26. November

Man kann der SVP Gemeinde Schwyz vorwerfen, wir seien die Langsamsten bezüglich der Umfrage zum Thema Bahnhofstrasse 15 in Schwyz. Das wäre akzeptabel.

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Neinsager sind nötig

Zu den beiden Abstimmungsvorlagen vom 30. November

Der Kanton Schwyz wird immer wieder als Neinsager-Kanton betitelt. Die Schwyzer sind kritischer als der Rest der Schweiz und das ist gut so. Was nicht wasserdicht ist, wird bachab geschickt. Die zwei kommenden Abstimmungsvorlagen kranken beide am gleichen Ort. Man will etwas verbessern, obwohl alles in Ordnung ist.

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«Lösegeld» für was?

Zur Abstimmung über die Teilrevision Personal- und Besoldungsgesetz für Lehrpersonen vom 28. September

Stellen Sie sich vor: In ihrem Betrieb erkennt man, dass es Probleme mit dem Nachwuchs gibt. Jetzt entscheidet Ihr Chef, dass er die Löhne für junge Berufseinsteiger mit Lehrabschluss um 800 Franken pro Monat erhöhen will. Dies für alle Mitarbeiter linear abnehmend bis zum 15. Dienstjahr. Ihr Chef begründet dies mit den höheren Löhnen im Kanton Zürich. Alle Mitarbeiter mit fünfzehn oder mehr Dienstjahren erfahren keine Lohnerhöhung.

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Belohnung statt Lösung

Zum Thema Lehrerbesoldung

Es zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben, wir sind zum Problemlöser geboren. Wir lernen schnell, wir müssen zuerst das Problem erkennen, bevor wir dazu eine Lösung entwickeln können. Das tun wir meist instinktiv und spüren sofort, ob wir richtig liegen.

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Kopflose Zeiten

Zum Wochenkommentar «Gessler sitzt in Washington, nicht in Brüssel» vom 9. August

Die Schweiz ist in schwierigen Zeiten immer über sich herausgewachsen, sie ist eine Willensnation. Emotionale Ausbrüche sind menschlich und lenken ab. In der Ruhe liegt die Lösung.

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Musterschüler oder Löli?

Zum Interview «Die Preise explodieren» vom 13. Juni

Die Schweiz ist unbestritten auf dem ersten Platz in Sachen Umweltschutz und Rezyklieren. Die Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) sind das Herz unseres Entsorgungssystems.

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Ausgewogene Steuersenkungen

Zum Kantonsratsentscheid Teilrevision des Steuergesetzes

Noch vor einem halben Jahr präsentierte sich der Steuerhimmel durchzogen. Die Zahlungen des Innerkantonalen Finanzausgleiches (IFA) erlaubten die Senkung des Steuerfusses in praktisch allen Gemeinden. Dass dies nicht überall klappte, war der Teilrevision des Steuergesetzes zu zuschreiben. Angesagte Mindereinnahmen bewogen viele Gemeinden, eine Reserve via IFA-Ausgleichsgelder zu beantragen.

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Ja zur EBS-Konzessionserneuerung

Zur Abstimmung über die Konzessionserneuerung der Muotakraftwerke vom 18. Mai

Wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg fällten unsere Vorfahren im Ring zu Ibach eine wahrhaft grosse Entscheidung. Das Eigenwerk für Strom wurde gutgeheissen. Damals konnte man kaum erahnen, welch riesigen Einfluss das EBS auf den Bezirk haben würde. Eigene, sichere und günstige Energie bildete neben dem Strassenbau die Grundlage für den Aufschwung in unserer Region. Aus dem einstigen Armenhaus der Schweiz wurde eine prosperierende Gegend, die sich heute sehen lassen darf. Mehr als drei Generationen später sind wird aufgerufen, diese Erfolgsgeschichte weiterzuführen.

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Hofnarr in der Politik

Zum Leserbrief «die Narrenzeit hallt nach» von Matthias Kessler vom 20. März

Der Kantonsrat behandelte die Teilrevision Personal- und Besoldungsgesetz für Lehrpersonen an der Volksschule. Das ist lediglich ein kleiner Teil des Volksschulgesetzes über das der Kantonsrat befinden kann. Die Vorlage soll mit happigen Salärerhöhungen für Junglehrer den Lehrermangel beheben.

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Gerechter Finanzausgleich

Zum Gastbeitrag «Steuergefälle im Kanton bleibt hoch» von Toni Dettling

Das aktuelle Gesetz über den innerkantonalen Finanzausgleich (IFA) ist eine Art Kopie des nationalen Finanzausgleichs (NFA). Beide Gesetze sind am gleichen Ort unvollständig und trotzdem bei den Nehmern willkommen.

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Wirtschaft zur Kasse bitten?

Zur Abstimmung über die Umweltverantwortungsinitiative am 9. Februar

Die Schweiz gehört zu den führenden Nationen in Sachen Umweltschutz. Dank des allgemeinen Wohlstands kann man sich die vorhandenen Umweltmassnahmen leisten. Das ist sehr zu begrüssen.

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